Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Teams 2017

Team 2017

2017 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Mittwoch, 11. Januar 2017

Wetter und Gesundheit

Ich hatte ja eigentlich gehofft, dass es im Januar im Gegensatz zum Vorjahr nicht so schlecht mit Straßentraining aussehen würde, aber genau so ist es nunmal gekommen. Beim Ersatztraining (Lauftraining) bin ich auch lustig rumgerutscht - aber eben nicht nur auf Gehwegen, sondern auch teilweise auf der Straße beim Überqueren oder Ausweichen (wieso auch sollte man als Fußgänger hintereinander laufen, wenn man auch schön nebeneinander laufen kann, obwohl einem jemand entgegenkommt?!?). Im Vorjahr war ich planmäßig in der ersten Grundlagenphase, in der es eigentlich "nur" um Ausdauer ging. War also nicht ganz so wild, mit Ersatz-Ausdauertraining habe ich mich halt irgendwie durchgemogelt - dachte ich zumindest. Nachdem ich ja im Sommer die RPE-Diagramme bei Golden Cheetah entdeckt hatte, fiel mir sehr wohl auf, dass der Januar ganz schön schlecht für den Formaufbau gewesen ist bzw. meine Ignoranz gegenüber des "Trainingsausfalls/Spartrainings". Diesmal erwischt es die zweite Grundlagenphase, bei der mir auch so klar gewesen wäre (ganz ohne Trainingssoftware), dass man das nicht einfach mal so mit Ersatztraining überbrücken kann. Aber ich kann dennoch ganz locker bleiben...

Das hartnäckige Winterwetter mit den rutschigen Straßen bereitet mir wirklich keine Sorgen mehr, weil das Timing meiner ersten gesundheitsbedingten Trainingspause der neuen Saison besser nicht hätte sein können! Gestern und heute habe ich 'n bisschen was ausgebrütet, aber der Puls normalisiert sich langsam schon wieder. Ich habe halt wie gewohnt sofort komplett Stop gemacht, als ich die ersten Anzeichen wahrgenommen habe. Wenn der Körper Ruhe braucht, dann gönnt man sie ihm besser auch.

Ein weiterer Grund, weshalb ich locker bleiben kann, ist auch die Tatsache, dass ich genügend Zeit haben werde, um vernünftig weiter zu trainieren. Sprich: Ich werde die zweite Grundlagenphase einfach "resetten". Ob schon nächste Woche, das weiß ich zwar auch nicht, aber ich bin da relativ flexibel. Und wieso? Naja, weil die Zollernalbtour leider ausfallen wird. Mitte Juni wäre die gewesen und sollte mein erster planmäßiger Formhöhepunkt werden. Der zweite war für Mitte Juli beim C-Rennen in Ingolstadt geplant. Will heißen: Ich habe jetzt mehr als genug Zeit, um bis Mitte Juli hoffentlich Topform zu erreichen. Da muss ich zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht rumtstressen...

Da ich also das aktuelle Wetter und meine aktuellen gesundheitlichen Mini-Problemchen ganz entspannt sehen kann, kümmert es mich auch nicht weiter, dass der Verband mit den Lizenzfreischaltungen noch voll und ganz beschäftigt ist. Mehrere Fahrer sind zwar schon freigeschalten, aber andere, wie eben auch alle Strullendorfer, sind noch in der Warteschleife. Wenn man aber bei den bisher ausgeschriebenen Rennen gar nicht teilnehmen will, muss das einen nicht stören. Alles easy. Und da sei erwähnt, dass die ersten zwei Rennen in Bayern bereits ausgeschrieben sind: Aichach und Zusmarshausen. Und ja, ich habe die Rennen auch nicht in der falschen Reihenfolge aufgezählt. Nach mehreren Jahren wird die bayrische Radsportsaison nämlich nicht wie gewohnt in Zusmarshausen, sondern in Aichach eröffnet.

Aber zurück zu den Auswirkungen auf das planmäßige Training, das ich jetzt im zweiten Jahr verfolge. Die zweite Grundlagenphase werde ich ganz normal absolvieren und die weiteren Trainingsphasen einfach entsprechend nach hinten verschieben. Erfreulicher Nebeneffekt: Da ich kurz vor dem Heimrennen in Strullendorf nun doch kein Etappenrennen absolvieren werde, kann ich mich dort auch in besserer Verfassung präsentieren. Und sehr viel schlechter als im letzten Jahr würde es ja auch kaum gehen. ;)

Dienstag, 27. Dezember 2016

Satteldefekt im Vogtland

War mal wieder zu Besuch in Reichenbach im schönen Vogtland, nahm diesmal den Winterbock mit, um eine kleine lockere Runde zu drehen. Waren ganz angenehme Temperaturen und es war auch größtenteils trocken. Kaum Autos auf den Straßen, noch weniger Radfahrer. Hmmm. Egal, es war generell auch mal eine gute Abwechslung, dass man nicht die gewohnten Straßen fuhr, sondern sich an ungewohntes Terrain anpassen musste. Ungefähr 20 Minuten vor dem planmäßigen Ender meiner Fahrt gab es dann ein paar erste Regentropfen, die sich aber generell nur als Niesel qualifizierten. In Hauptmannsgrün sackte aber auch mein Sattel nach hinten ab. Oha, da war doch letztes Jahr schon mal was? Damals brach nämlich nach einigen weiteren Kilometern der Sattel weg, weil die Schraube gebrochen war. Genau das wurde jetzt zu meiner Hauptsorge!

Es war also schon fast egal, dass der Regen plötzlich zunahm und immer härter wurde. Auch fast egal war, dass meine Brillengläser dicht machten und ich die Radbrille wegen der Kontaktlinsen ja eigentlich nicht abnehmen sollte (Fahrtwind lässt die Linsen trocknen). Die "Bäche", die urplötzlich über die Straße flossen, und die lustigen Windböen waren auch alle keine echten Probleme - nur der Sattel bereitete mir Sorgenfalten. Ich wollte möglichst wenig Druck auf den Sattel bringen, was zu einem sehr unangenehmen Fahren führte, das sehr auf die Beinmuskulatur ging. Das Handy war aber schon gezückt und in Neumark sammelte mich dann der "Teamwagen" auf, bevor mir der Sattel wieder mal auf die Straße fallen würde...

Daheim stellte ich aber fest, dass die Schraube noch völlig in Ordnung war. Der Grund für den absackenden Sattel war eher, dass das Teil nach gerade mal 11 Jahren nicht mehr richtig in der Form bleiben wollte. Diese "Extra-Teile", mit denen man die Neigung einstellen kann, haben solche Einbuchtungen oder wie auch immer der Fachmann es nennen mag. Diese Einbuchtungen waren schon zu sehr abgearbeitet, wodurch der Sattel seine Position eben nicht mehr halten konnte. Jetzt gibt es erst mal eine neue Sattelstütze. Wenigstens kam das zu einem Zeitpunkt, wo ich sowieso eine Reparatur anstehen habe. Kette und Ritzel sind auch schon aufgearbeitet. Jo mei, ich fahre halt zu viel Rad. ;)

Ach ja: Die erste Meldung der neuen Saison ist getätigt. Bin fest auf der Mitteldistanz in Schleiz am Start.

Übrigens: In Reichenbach habe ich mich mal vor dem Wohnhaus fotografieren lassen, in dem ich aufgewachsen bin.


Wer es genau wissen will: Es ist das Wohnhaus, das man im Hintergrund nicht sehen kann, weil es schon vor etlichen Jahren abgerissen wurde. Tja, ist halt so...

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Und wieder ein neues Leid...

Seit einem Jahr macht mir der hintere Rücken auf der rechten Seite Probleme. Ursache war ein "Verbremser" beim Hallenfußball. Jetzt hat sich rausgestellt, dass ich seit einem Jahr einen Beckenschiefstand hatte. Also wieder einmal ein neues Leid, das ich auf meine stets länger werdende Liste des Leidens setzen kann. Mit der richtigen Physiotherapie lässt sich das hoffentlich wieder gerade biegen. Also ... dauerhaft. Vorerst soll der Schiefstand korrigiert worden sein, aber damit das nachhaltig ist, muss ja auch noch die ganze Muskulatur aufgeweicht werden, die zuvor dafür gesorgt hat, dass das Becken nicht von alleine wieder in die richtige Position ging.

Mal sehen, ob sich das dann auch auf meine Sitzposition auf dem Rad auswirkt. Sobald das rechte Knie und/oder die Adduktoren zu schmerzen beginnen, habe ich sicherlich eine Antwort. Besser wäre aber die Antwort, bei der ich die ersten K1-Einheiten OHNE Schmerzen absolviert haben werde ... zumal die Sitzposition dann auch nicht geändert werden müsste. ;)

Bisher lief mein Training übrigens zu sehr nach Plan. Das Wetter bremst mich jetzt etwas aus. Bei -3 Grad fahr ich als Schönwetterfahrer nun wirklich nicht mehr draußen rum, da riskiere ich lieber ein paar Regentropfen am Wochenende, wenn es angeblich herbstliche Temperaturen haben soll. Nächste Woche ist dann Regenerationswoche, da sollte ich eh keine Probleme mit dem Trainingsplan haben.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Rennkalender 2017

Die Termine der neuen Saison scheinen generell in Stein gemeiselt zu sein. Es gibt auch nicht viel zu entscheiden, die Terminüberschneidungen halten sich erfreulicherweise stark in Grenzen, wodurch sich der Rennkalender fast von selbst ergibt. Ausrichtung: C-Rennen plus Jedermannrennen zum Stopfen von Lücken, speziell durch Etappenrennen. Die Termine mit * sind nur optional, bei allen anderen Rennen kann man mich wieder wie gewohnt hinterherfahren sehen. ;)

29. Apr 2017, Samstag Landshut *
01. Mai 2017, Montag EZF Weiden
07. Mai 2017, Sonntag Straße BM Baiersdorf
13. Mai 2017, Samstag Hockenheimring
21. Mai 2017, Sonntag Neuseenclassics Leipzig *
28. Mai 2017, Sonntag Main-Spessart-Rundfahrt Karbach
16. Jun 2017, Freitag Zollernalb-Tour Albstadt Tag 1
17. Jun 2017, Samstag Zollernalb-Tour Albstadt Tag 2
18. Jun 2017, Sonntag Zollernalb-Tour Albstadt Tag 3
25. Jun 2017, Sonntag Schleizer Dreieck
02. Jul 2017, Sonntag Großer Preis der Gemeinde Strullendorf
09. Jul 2017, Sonntag Görlitz Landeskrone *
16. Jul 2017, Sonntag Ingolstädter Straßenpreis
21. Jul 2017, Freitag Erzgebirgstour Tag 1
22. Jul 2017, Samstag Erzgebirgstour Tag 2
23. Jul 2017, Sonntag Erzgebirgstour Tag 3
29. Jul 2017, Samstag Nürburgring *
05. Aug 2017, Samstag Gartenstadt-Kriterium Bamberg *
12. Aug 2017, Samstag Bellheim Kriterium
13. Aug 2017, Sonntag Bellheim Straße
10. Sep 2017, Sonntag Heideradcup Torgau
17. Sep 2017, Sonntag Kriterium Ansbach
17. Sep 2017, Sonntag Rund um Sebnitz *
24. Sep 2017, Sonntag EZF Contre La Montre
29. Sep 2017, Freitag Riderman 1. Etappe
30. Sep 2017, Samstag Riderman 2. Etappe
01. Okt 2017, Sonntag Riderman 3. Etappe

Für die Zollernalbtour und den Heideradcup würde ich wegen der Teamwertung weiterhin gerne Mitstreiter finden, möchte aber niemanden extra dafür überreden müssen. Muss ja auch jeder selbst wissen, worauf er Bock hat und worauf nicht. Für manche der Jedermannrennen wäre eine Teammeldung aber schon allein wegen des Teamrabatts ganz attraktiv, muss auch mal erwähnt sein. ;)

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Erster Trainingsmonat fast vorbei

Kalt isses. Und da ich mir im letzten Winter wohl wirktlich beim Hallenfußball irgendwas im Rücken eingeklemmt zu haben scheine, das sich nicht ohne physiotherapeutische Hilfe wieder "ausklemmt", friere ich eben draußen auf dem Rad herum statt wenigstens ein Mal in der Woche in der warmen Halle etwas gegen das runde Leder zu treten. Ob das einer der Gründe ist, warum ich im Vergleich zum letzten Winter schneller unterwegs bin, sei mal dahingestellt. Ich bilde mir zumindest ein, dass ich mit der Kälte etwas besser klarkomme. Wahrscheinlicher ist aber wohl doch, dass sich einfach nur das letzte Trainingsjahr bemerkbar macht und ich mit einem besseren Grundniveau starte. Am Samstag werde ich vermutlich mal einen T1-Test fahren. Der sollte dann besser wie vor einem Jahr ausfallen, versteht sich. ;)

Die Trainingsplanung ab Mai bereitet mir jedenfalls Kopfzerbrechen. In der letzten Saison habe ich einfach gnadenlos nach dem Schema von Friel trainiert. Zwei Formhöhepunkt gesetzt und von dort aus "rückwärts geplant" - so ergaben sich die einzelnen Trainingsphasen von selbst. Auf Rennen wurde keine Rücksicht genommen, die wurden alle in den Trainingsplan integriert. Das funktionierte dann aber bei den meisten Rennen nicht, also will ich den Trainingsplan diesmal flexibler auf den Rennkalender anpassen. Irgendwie finde ich aber außer im relativ rennfreien August keinen richtigen Platz, um nach dem ersten planmäßigen Formhöhepunkt einen erneuten Aufbau für den nächsten angestreben Formhöhepunkt einzubauen. Das wird also größtenteils der Versuch, 1,5 Monate lang die zuvor aufgebaute Form zu verwalten. Ab August ist es dann aber, wie gesagt, etwas einfacher, weil da keine großartie Rücksicht auf Rennen genommen werden muss - außer auf Bellheim Mitte August. Aber das ist dann kein Problem.

Alles in allem komme ich bei der derzeitigen Planung auf mehr Rennstarts als in der letzten Saison, obwohl ich die Rennstarts ja eigentlich reduzieren wollte. Das führt wohl auch dazu, dass ich zwischendurch mal was sausen lasse. Ein Überangebot an Straßenrennen? Tja, dank der ergänzenden Jedermannrennen ist das wohl tatsächlich so. Und das ist ja schön, dass man keinen Mangel an Straßenrennen hat, auch wenn speziell die GCC-Rennen natürlich mit extrem hohen Startgebühren verbunden sind. 40 bis 50 Euro pro Rennen gehen da schon mal flöten. Da wünschte man sich einen Sponsor, aber der will dann schon eine Gegenleistung. Sprich: Die komplette Serie, natürlich auf den Langdistanzen (also wo man mit dem Pensum eines KT- bzw. A-Fahrers trainieren müsste). Mein Fokus liegt aber auf den Lizenzrennen, drum bleiben die GCC-Rennen eben nur eine Ergänzung - nicht mehr, nicht weniger.

Welche GCC-Rennen stehen jetzt überhaupt so richtig auf dem Plan? Neben Schleiz und den 3 Etappen des Riderman, habe ich vor allem den Hockenheimring im Visier. Passt einfach vom Termin her ganz gut, ist auch relativ gut von der Anfahrt her zu erreichen. Wir sind da nämlich auf dem Weg nach Speyer zum letztjährigen Pfalz-Wochenende direkt dran vorbeigefahren. Von der Autobahn aus sah man den Haupteingang zum Hockenheimring, wenn ich das richtig gedeutet habe. Also das Ding steht wirklich direkt an der Autobahn. In dem Moment fing es bei mir im Kopf schon an zu arbeiten, ob ich dort vielleicht doch mal mitfahre, obwohl der Kurs ja glaub tellerflach ist. Also nicht unbedingt das, was man bei einem riesigen GCC-Starterfeld haben will, weil das dann sicherlich von Anfang bis Ende ein sehr unruhiges Rennen wird, aber egal. Der Hockenheimring ist halt eine von vier Motorsport-Rennstrecken, auf denen auch Radrennen durchgeführt werden. Zumindest fallen mir spontan nur vier ein: Sachsenring, Schleiz, Hockenheimring und Nürburgring. Die ersten beiden bin ich schon gefahren, also geht es hier auch in gewissem Sinne um die Vervollständigung einer "Sammlung". Das macht den Nürburgring natürlich zu einem weiteren möglichen GCC-Rennen, aber eher für 2018. Eine Woche vor dem Nürburgring ist die Erzgebirgstour, weshalb ich zu dem Zeitpunkt also vermutlich eher eine Pause machen werde, bevor es mit dem Aufbau für den dritten Formhöhepunkt der Saison beginnt.

Neben den vermutlich 5 Ausflügen in den GCC (also Hockenheimring, Schleiz und die 3 Etappen des Riderman), stehen im Jedermannbereich dann noch die Etappenrennen Zollernalbtour und Erzgebirgstour sowie natürlich der Heideradcup (70 km) auf dem Plan. Für die Teamwertungen bei der Zollernalbtour und dem Heideradcup hätte ich auch gerne ein Team, aber das wird eh wieder nix werden. Der Teamgedanke ist außerhalb des GCC weiterhin größtenteils eine Illusion, nur wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich will auch nicht in ein wildremdes Team gehen, wo ich noch gar niemanden kenne bzw. das ich von den Rennen her noch gar nicht kenne. Denke ich an die letzte Saison, dann denke ich größtenteils nur an die gelben Trikots der ILB-Jungs, die aber ausgerechnet beim Heideradcup weitestgehend nicht zu sehen waren, und an einen einzelnen Fahrer, der in Schleiz, beim Heideradcup und beim Riderman überall noch im gleichen Peloton wie ich unterwegs war. Zu wenig, um sich da mal zusammenzutun. Und insofern werde ich auch nächstes Jahr bei den Jedermannrennen ziemlich sicher nur in den Einzelwertungen am Start stehen. Ist zwar immer wieder schade, wenn es auch bei einem Rennen auch mal eine Teamwertung gibt, aber Radsport ist halt in erster Linie eine Einzelsportart. Das muss ich nach all den Jahren einfach mal so akzeptieren. Habe lange genug zu viel über das Fahren in einem Team nachgedacht, konzentriere mich jetzt lieber voll auf mich selbst. Tun die meisten anderen Fahrer ja auch. Und trotzdem wird Geselligkeit im Radsport groß geschrieben. Ich denke, es gibt kaum eine andere Einzelsportart, wo man ein so gutes Verhältnis zu den Konkurrenten pflegt und wo die Konkurrenten quasi wie eine große Familie sind. Da braucht es dann auch kein Team für Jedermannrennen, bei den Lizenzrennen hingegen habe ich ja ein Team bzw. einen Verein. Und um das auch mal klarzustellen: Einen besseren Verein könnte ich mir nicht vorstellen. Auf der Sportler-Gala Anfang November habe ich auch voller Motivation den neuen Lizenzantrag unterschrieben - oder wie "Jedermann-Profis" sagen würden: "Der Vertrag ist unterschrieben." ;)