Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Teams 2017

Teams 2017

2017 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen (Heideradcup & GCC-Kurzdistanz, aber vermutlich ohne Team)

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Erster Trainingsmonat fast vorbei

Kalt isses. Und da ich mir im letzten Winter wohl wirktlich beim Hallenfußball irgendwas im Rücken eingeklemmt zu haben scheine, das sich nicht ohne physiotherapeutische Hilfe wieder "ausklemmt", friere ich eben draußen auf dem Rad herum statt wenigstens ein Mal in der Woche in der warmen Halle etwas gegen das runde Leder zu treten. Ob das einer der Gründe ist, warum ich im Vergleich zum letzten Winter schneller unterwegs bin, sei mal dahingestellt. Ich bilde mir zumindest ein, dass ich mit der Kälte etwas besser klarkomme. Wahrscheinlicher ist aber wohl doch, dass sich einfach nur das letzte Trainingsjahr bemerkbar macht und ich mit einem besseren Grundniveau starte. Am Samstag werde ich vermutlich mal einen T1-Test fahren. Der sollte dann besser wie vor einem Jahr ausfallen, versteht sich. ;)

Die Trainingsplanung ab Mai bereitet mir jedenfalls Kopfzerbrechen. In der letzten Saison habe ich einfach gnadenlos nach dem Schema von Friel trainiert. Zwei Formhöhepunkt gesetzt und von dort aus "rückwärts geplant" - so ergaben sich die einzelnen Trainingsphasen von selbst. Auf Rennen wurde keine Rücksicht genommen, die wurden alle in den Trainingsplan integriert. Das funktionierte dann aber bei den meisten Rennen nicht, also will ich den Trainingsplan diesmal flexibler auf den Rennkalender anpassen. Irgendwie finde ich aber außer im relativ rennfreien August keinen richtigen Platz, um nach dem ersten planmäßigen Formhöhepunkt einen erneuten Aufbau für den nächsten angestreben Formhöhepunkt einzubauen. Das wird also größtenteils der Versuch, 1,5 Monate lang die zuvor aufgebaute Form zu verwalten. Ab August ist es dann aber, wie gesagt, etwas einfacher, weil da keine großartie Rücksicht auf Rennen genommen werden muss - außer auf Bellheim Mitte August. Aber das ist dann kein Problem.

Alles in allem komme ich bei der derzeitigen Planung auf mehr Rennstarts als in der letzten Saison, obwohl ich die Rennstarts ja eigentlich reduzieren wollte. Das führt wohl auch dazu, dass ich zwischendurch mal was sausen lasse. Ein Überangebot an Straßenrennen? Tja, dank der ergänzenden Jedermannrennen ist das wohl tatsächlich so. Und das ist ja schön, dass man keinen Mangel an Straßenrennen hat, auch wenn speziell die GCC-Rennen natürlich mit extrem hohen Startgebühren verbunden sind. 40 bis 50 Euro pro Rennen gehen da schon mal flöten. Da wünschte man sich einen Sponsor, aber der will dann schon eine Gegenleistung. Sprich: Die komplette Serie, natürlich auf den Langdistanzen (also wo man mit dem Pensum eines KT- bzw. A-Fahrers trainieren müsste). Mein Fokus liegt aber auf den Lizenzrennen, drum bleiben die GCC-Rennen eben nur eine Ergänzung - nicht mehr, nicht weniger.

Welche GCC-Rennen stehen jetzt überhaupt so richtig auf dem Plan? Neben Schleiz und den 3 Etappen des Riderman, habe ich vor allem den Hockenheimring im Visier. Passt einfach vom Termin her ganz gut, ist auch relativ gut von der Anfahrt her zu erreichen. Wir sind da nämlich auf dem Weg nach Speyer zum letztjährigen Pfalz-Wochenende direkt dran vorbeigefahren. Von der Autobahn aus sah man den Haupteingang zum Hockenheimring, wenn ich das richtig gedeutet habe. Also das Ding steht wirklich direkt an der Autobahn. In dem Moment fing es bei mir im Kopf schon an zu arbeiten, ob ich dort vielleicht doch mal mitfahre, obwohl der Kurs ja glaub tellerflach ist. Also nicht unbedingt das, was man bei einem riesigen GCC-Starterfeld haben will, weil das dann sicherlich von Anfang bis Ende ein sehr unruhiges Rennen wird, aber egal. Der Hockenheimring ist halt eine von vier Motorsport-Rennstrecken, auf denen auch Radrennen durchgeführt werden. Zumindest fallen mir spontan nur vier ein: Sachsenring, Schleiz, Hockenheimring und Nürburgring. Die ersten beiden bin ich schon gefahren, also geht es hier auch in gewissem Sinne um die Vervollständigung einer "Sammlung". Das macht den Nürburgring natürlich zu einem weiteren möglichen GCC-Rennen, aber eher für 2018. Eine Woche vor dem Nürburgring ist die Erzgebirgstour, weshalb ich zu dem Zeitpunkt also vermutlich eher eine Pause machen werde, bevor es mit dem Aufbau für den dritten Formhöhepunkt der Saison beginnt.

Neben den vermutlich 5 Ausflügen in den GCC (also Hockenheimring, Schleiz und die 3 Etappen des Riderman), stehen im Jedermannbereich dann noch die Etappenrennen Zollernalbtour und Erzgebirgstour sowie natürlich der Heideradcup (70 km) auf dem Plan. Für die Teamwertungen bei der Zollernalbtour und dem Heideradcup hätte ich auch gerne ein Team, aber das wird eh wieder nix werden. Der Teamgedanke ist außerhalb des GCC weiterhin größtenteils eine Illusion, nur wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich will auch nicht in ein wildremdes Team gehen, wo ich noch gar niemanden kenne bzw. das ich von den Rennen her noch gar nicht kenne. Denke ich an die letzte Saison, dann denke ich größtenteils nur an die gelben Trikots der ILB-Jungs, die aber ausgerechnet beim Heideradcup weitestgehend nicht zu sehen waren, und an einen einzelnen Fahrer, der in Schleiz, beim Heideradcup und beim Riderman überall noch im gleichen Peloton wie ich unterwegs war. Zu wenig, um sich da mal zusammenzutun. Und insofern werde ich auch nächstes Jahr bei den Jedermannrennen ziemlich sicher nur in den Einzelwertungen am Start stehen. Ist zwar immer wieder schade, wenn es auch bei einem Rennen auch mal eine Teamwertung gibt, aber Radsport ist halt in erster Linie eine Einzelsportart. Das muss ich nach all den Jahren einfach mal so akzeptieren. Habe lange genug zu viel über das Fahren in einem Team nachgedacht, konzentriere mich jetzt lieber voll auf mich selbst. Tun die meisten anderen Fahrer ja auch. Und trotzdem wird Geselligkeit im Radsport groß geschrieben. Ich denke, es gibt kaum eine andere Einzelsportart, wo man ein so gutes Verhältnis zu den Konkurrenten pflegt und wo die Konkurrenten quasi wie eine große Familie sind. Da braucht es dann auch kein Team für Jedermannrennen, bei den Lizenzrennen hingegen habe ich ja ein Team bzw. einen Verein. Und um das auch mal klarzustellen: Einen besseren Verein könnte ich mir nicht vorstellen. Auf der Sportler-Gala Anfang November habe ich auch voller Motivation den neuen Lizenzantrag unterschrieben - oder wie "Jedermann-Profis" sagen würden: "Der Vertrag ist unterschrieben." ;)

Mittwoch, 2. November 2016

Die neue Saison hat begonnen

Am 1.11. beginnt immer eine neue Radsport-Saison. Zufällig hat es sich diesmal auch wieder so ergeben, dass ich genau zu Saisonbeginn auf dem Rad saß und nochmal eine lockere Runde gedreht habe. Somit sind die ersten Kilometer der Saison gefahren. Das bringt mich auch zum "Kilometer-Thema": Letzte Saison kam ich auf ungefähr 8700 km, was die jeweils ungefähr 5900 km der beiden Vorjahre natürlich deutlich übertrifft. Die Trainingsmotivation war ja auch besser. Gleichzeitig hatte ich diesmal aber im Gegensatz zu den beiden Vorjahren keine Durchhänger aufgrund von Übertraining. Diesbezüglich hat mir die Friel-Bibel also auf jeden Fall viel genutzt. Trotz der deutlichen Steigerung des Trainingsumfangs kein Übertraining - genau das will ich natürlich auch in der neuen Saison wieder erreichen. Allerdings wird die Steigerung der Kilometer nicht so stark ausfallen. Generell trainiere ich ja jetzt aber nach Zeit - und da bin ich im Friel-Schema von 400 auf 450 Stunden aufgestiegen.

In Sachen Jahrestrainingsstunden kam ich in der abgelaufenen Saison übrigens auf ungefähr 410 - das Ziel waren ja 400. Passt also. Das planmäßige Training bezog sich auf 340 Stunden und ich hatte am Ende fast 360 Stunden während der planmäßigen Phase. Habe also nicht zu wenig getan, dennoch kam ich kräftemäßig sehr gut durch, weshalb ich mit der Steigerung um 50 Jahresstunden auch keine Probleme sehe.

Mehr Zahlen? Zusammen mit der Dienstagabendserie in Kulmbach bin ich 28 Mal gestartet. Das waren die zweitmeisten Starts nach meiner "Rekord-Start-Saison" 2011 (37!!!). Aber 2011 waren auch noch eine Menge inoffizielle Starts dabei. Betrachtet man nur die offiziellen Starts, dann ist 2010 mit 21 Starts top, 2011 folgt mit 20 Starts auf Platz 2 - und der wird jetzt mit 2016 geteilt. Also in Sachen Rennstarts habe ich in der abgelaufenen Saison doch ganz schön viel getan, obwohl es zum Saisonende hin ja doch nur noch wenige Startmöglichkeiten waren. Nächste Saison, das hatte ich ja schon geschrieben, will ich die Anzahl der Starts aber etwas reduzieren. Der berühmte Unterschied zwischen Quantität und Qualität. ;)

Am Montag beginnt das planmäßige Training der neuen Saison. Generell steht das Training auch bis April, aber bei der Planung der Formhöhepunkte erfordern die bisher kommunizierten Renntermine einen Umbau, der sich vielleicht auch auf die Phase "Grundlagen 3" auswirken wird. Ist aber jetzt alles nicht so wild, weil ich dann frühestens ab Februar Veränderungen am Grundlagen-Training vornehmen müsste. Bis Ende Dezember sollten die meisten Termine aber schon kommuniziert worden sein, also ist dann auch noch genügend Zeit, um den Jahrestrainingsplan entsprechend anzupassen. Es sieht momentan jedenfalls auch so aus, als ob die ganzen "Halb-Formhöhepunkte" rausfliegen und ich ganz geradlinig drei Formhöhepunkte einplanen kann. Und das ist ja trainingstechnisch auch eine gute Sache, denke ich. Mit dem, was ich vorher geplant hatte, wäre ich vielleicht nur voll auf die Schnauze gefallen. ;)

Generell läuft es momentan auf folgende Formhöhepunkte hinaus: Ende Mai (Karbach und evtl. Neuseenclassics), Mitte Juni (Ingolstadt und evtl. Erzgebirgstour) und Mitte/Ende September (Heideradcup und dann mal sehen: Sebnitz, Ansbach, Riderman - wie es sich ergibt). Die drei persönlichen Saisonziele werde ich auch nochmal etwas anpassen, wobei Ingolstadt und Heideradcup natürlich drin bleiben. Schleiz hat sich durch die ungünstige Terminierung aber erledigt. Stattdessen muss ich mir wohl irgendein Ziel für Karbach einfallen lassen. Durchfahren? ;)

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Jedermann-Team 2017?!?

Nachdem man im German Cycling Cup nur noch eine sportlich sinnfreie Teamwertung hat, was man u.a. in Schleiz auf der 86-km-Strecke sah, wo zwei Teams "punktgleich" (Punkte?!?) auf Platz 3 lagen, obwohl das eine Team glaub um die 3 Minuten schneller als das andere war, wollte ich für nächstes Jahr eigentlich "nur" ein Jedermann-Team finden, das möglicherweise Zollernalbtour und Heideradcup fährt. So ein Team gab es dieses Jahr nicht, deswegen wäre da keine sonderlich aktive Suche draus geworden, aber jetzt scheint sich das generell erledigt zu haben: Schleiz findet angeblich am 18. Juni statt, also am gleichen Tag wie das C-Rennen in Dachau, das riesige Jedermannrennen in Berlin UND vor allem die Schlussetappe der Zollernalbtour - was soll der Blödsinn?!? Hätte ich 3 Klone, könnte ich am 18. Juni bei 4 Rennen mitfahren. Leider habe ich keinen einzigen Klon und kann somit im gesamten Juni nur bei einem einzigen Rennen mitfahren. Wunderbar! Herrlich! Super! Richtig geil!!!

:(

Mal davon abgesehen, dass ich jetzt meinen ersten Formhöhepunkt Anfang Juni für eine Zeit geplant habe, in der GAR KEINE RENNMÖGLICHKEITEN gegeben sind, muss ich jetzt nicht nur meinen Trainingsplan gleich wieder anpassen (und der sah eigentlich schon richtig gut aus), sondern auch schweren Herzens ein Etappenrennen streichen. Dadurch, dass die Zollernalbtour auf der 1. Etappe ja diesen "MTB-Kurs auf der Straße" hat, der mich technisch total überfordert, wäre ich dort sowieso nur mit sehr niedrigen sportlichen Zielen an den Start gegangen. Etappenrennen haben halt einen besonderen Reiz, ja, aber die weite Anreise und der hohe Aufwand - da entscheide ich mich eben doch weiterhin für das meiner ganz persönlichen (!) Meinung nach "schönste Eintagesrennen in Deutschland" in Schleiz. Das bedeutet aber eben auch, dass ich bestenfalls noch ein Team für die 70er-Strecke des Heideradcup suche. Andere (richtige) Teamwertungen stehen dieses Jahr nicht auf dem Plan, aber von den Rennen mit Teamwertung mache ich meine Teamsuche nunmal abhängig.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf der Schleizer Website steht noch kein Termin für 2017, ich habe daher mal eine Mail an die Veranstalter geschrieben, um Klarheit zu haben. Wäre schon ein ziemlich langweiliger Juni, wenn das mit dem 18. Juni stimmen sollte...

ERGÄNZUNG: Mit "Blödsinn" meinte ich natürlich nur die Tatsache, dass 4 Rennen, bei denen ich mir einen Start hätte vorstellen können, miteinander kollidieren. Die Rennen sind aber alle weit voneinander entfernt, deswegen sollte hoffentlich jeder Leser so weit mitgedacht haben, dass sich der "Blödsinn" nicht auf die Terminplanung der Veranstalter bezogen hatte. Sind ja 4 verschiedene Bundesländer. Wenn Veranstalter Rennen anbieten, bei denen ich mir einen Start vorstellen könnte, dann finde ich das seitens der Veranstalter natürlich generell toll, dass die so ein Rennen veranstalten. Alternativ könnte man ja sonst das ganze Jahr nur "Rund um die Tonne" fahren. ;)

Samstag, 22. Oktober 2016

Worte aus der Saisonpause - Teil 3: Jahrestrainingsplan und Rennkalender

Die Motivation für die nächste Saison war durch den Riderman so groß, dass ich mich gleich danach an den Trainingsplan für die nächste Saison setzen wollte. Vorher habe ich aber die Selbsteinschätzungsfragen von Friel nochmal beantwortet, wobei sich erwartungsgemäß nicht allzu viel geändert hat. Vor allem hat sich nix daran geändert, dass ich laut Friel bei allen Stärken und Schwächen NUR Schwächen habe. Das bezieht sich bei Friel generell auf die 3 Bereiche Klettern, Sprint und EZF. Er verwendet dabei eine Skala von 1-5. Vor einem Jahr hatte ich bei Sprint eine 1, bei Klettern und EZF immerhin eine 2. Jetzt, ein Jahr später, ergab die Selbstbewertung eigentlich eine deutliche Verbesserung bei zwei Punkten, aber laut Friel ist alles, was maximal 3 hat, eine Schwäche, weswegen sich unterm Strich doch nicht viel geändert hat - falls man dieser Selbstbewertung zu viel Bedeutung schenkt. Das tue ich aber nicht. Ich nehme es einfach nur zur Kenntnis. Bei der Trainingsplanung wird es zwar auch nicht komplett ignoriert, aber da ich nach dem Riderman schon wusste, dass ich mich nächstes Jahr auf Klettern und EZF konzentrieren will, ergeben sich die Dinge sowieso mehr oder weniger von selbst. EZF blieb übrigens auf 2, daran hatte ich ja auch nicht wirklich gearbeitet, aber Klettern und Sprint haben sich auf 3 verbessert, was meine subjektiven Trainingseindrücke auch bestätigt. Motivation und Konzentration haben sich auch verbessert, bei Kraft, Technik und Ausdauer blieb die Selbstbewertung unverändert - und somit alles andere als gut. Hol's der Kuckuck, aber ich habe die Fragen ehrlich beantwortet. Kraft und Ausdauer haben sich wirklich nicht verbessert?!?!?!? Naja, da ist ja jetzt schon klar, welche Intervall-Codes ich in der nächsten Saison verstärkt auf Strava in den Titel der jeweiligen Aktivität kritzeln werde: K und KA. ;)

Nach der Selbstbewertung ging es dann um die Festlegung des Trainingsbeginns. Ich fange diesmal schon am 7.11. an, wodurch ich 3 Wochen "Vorsprung" im Vergleich zum Vorjahr haben werde. Allerdings würde ich dann mit dem ersten anvisierten Formhöhepunkt 3 Wochen zu früh dran sein, wenn ich den gleichen Plan wie letztes Jahr verfolgen würde, aber das wollte ich ja von vornherein nicht. Ich wollte eigentlich 3 Formhöhepunkt einplanen. Und hier kommt natürlich der Rennkalender ins Spiel: Zu welchen Zeitpunkten sind überhaupt Rennen, bei denen ich gerne in guter Form starten würde? Im Gegensatz zur abgelaufenen Saison werde ich gewiss nicht mehr davon ausgehen, dass ich einfach generell ein so gutes Grundniveau halten kann, dass ich jederzeit durch kurzfristiges Tapering bei einem Rennen die richtige Superkompensation haben werde. Das klappt nicht, das musste ich diese Saison erfahren. Die Konsequenzen sind daher, dass ich nur noch auf konkrete Termine hinarbeite, die mir jetzt entsprechend schon bekannt sind, dass ich erst später in die Saison einsteige und auch generell versuche, etwas weniger Renntage zu haben. Die letzten beiden Konsequenzen sollen vor allem dazu dienen, dass ich noch mehr Zeit für Training habe. In der abgelaufenen Saison blieb ich auch nur 100 Rennkilometer unter meinem persönlichen "Rekord des Wahnsinns" aus 2011 - man sollte schon auf die richtige Mischung achten. Fällt mir ja immer schwer, weil ich lieber Rennen fahre statt zu trainieren, aber für nächste Saison gelobe ich Besserung. ;) Daher steige ich zum einen später ein und zum streiche zum anderen die meisten Kriterien - schon kann ich mehr trainieren oder aber eine Überbelastung durch Übertraining zu riskieren. Neben einem noch besseren Fortschritt durch das zusätzliche Training erhoffe ich mir durch die Reduktion an Renneinsätzen nämlich eher eine geringere statt eine höhere Erschöpfung - und das wird auch ein wichtiger Punkt sein, denn laut PMC-Diagramm von Golden Cheetah hatte ich bei den meisten Rennen einfach einen viel zu hohen Erschöpfungsgrad. Nur bei wenigen Rennen war das anders, u.a. Schleiz, Heideradcup und Riderman - und dort lieferte ich ja im Endeffekt auch meine besten Leistungen ab. Die Erfahrungen dieser Saison und die Erkenntnisse durch die ganzen zusätzlichen Daten mitsamt der Auswertung in Golden Cheetah stimmen mich daher auch sehr optimistisch, dass ich nächstes Jahr speziell bei Lizenzrennen die besseren Trainingsleistungen auch in bessere Rennleistungen umsetzen können werde. :)

Aber zurück zur Festlegung der Formhöhepunkte: Gar nicht so einfach! Da ich in dieser Saison aber im September einiges umwerfen musste, habe ich schon eine gewisse Erfahrung damit gemacht, wie man vom Schema F bei Friel erfolgreich abweichen kann. Er hat ja auch einige Fallstudien, bei denen im Endeffekt sogar mehr als 3 Formhöhepunkte Platz haben. Ich werde beim Trainingsplan also etwas flexibler sein und nutze die 3 Wochen "Frühstart" auch dazu, dass ich u.a. aus den 4 Wochen "Grundlage 3" 6 Wochen machen werde. Die 3 anvisierten Formhöhepunkte sind dann die Zollernalbtour, Ingolstadt und der Heideradcup. "Halbe" Formhöhepunkte plane ich zusätzlich für Attenzell (oder Karbach) und den Riderman ein. Bei Attenzell und Karbach handelt es sich nur um eine Woche Unterschied, deswegen ändert sich vom Zeitpunkt her nicht allzu viel. Beide Rennen bin ich in der Vergangenheit schon gefahren, aber letztes Jahr ergab sich das bei keinem. Vermutlich wird es aber Attenzell.

Nach Festlegung der Höhepunkte und Trainingsphasen, geht es dann natürlich wieder an die "Wochenarbeit". Für die ersten beiden Trainingsphasen habe ich da schon Grundgerüste in den Plan geschrieben. Da hat man eh nicht viel Spielraum, ist ja größtenteils A2-Training, also Grundlagenausdauer. Leistungstests habe ich auch noch für die gesamte Saison terminiert. Dadurch, dass ich etwas weniger Rennen fahren werde, passen die auch immer super in rennfreie Wochen rein. Generell sieht der Jahrestrainingsplan jetzt schon sehr motivierend aus für mich. :)

Abschließend noch zum Rennkalender: Einstieg vermutlich Ende April, erstmals in Münchenbernsdorf. Kann sich aber noch ändern, falls Cadolzburg an dem Termin stattfindet. Die letzten Jahren war das ja eigentlich eine "traditionelle" Überschneidung. Leider hat Cadolzburg noch keinen Termin für nächstes Jahr bekanntgegeben, aber ich hoffe mal, dass das nicht daran liegt, dass das Rennen nächstes Jahr möglicherweise ausfällt. Ich gebe ja zu, dass ich den Kurs an sich nicht besonders mag, aber die Organisation ist dort immer top, deswegen stehe ich dort auch wegen der etwas kürzeren Anreise als sonst sehr gerne am Start. In der ersten Mai-Woche finden dann wieder die LVM EZF und Straße statt, wobei sich abermals zeigt, dass man niemals nie sagen sollte: Die LVM Straße ist in Baiersdorf, weshalb ich also wohl doch mal bei einer LVM Straße (Elite) am Start stehen werde, trotz KT/ABC und trotz "Marathon-Distanz" - bei der Renndistanz orientiert man sich bei der LVM ja nicht an der C-Klasse, sondern an der A-Klasse. Die Aussicht auf eine Zielankunft ist daher entsprechend gering, aber ich will einfach mal sehen, wie lange ich im Feld mithalten kann. Eine Woche drauf wäre ein möglicher Start im GCC beim Rennen am Hockenheimring angesagt, aber ich will es halt wie gesagt auch nicht mit Renneinsätzen übertreiben...

Eine Woche nach dem Hockenheimring steht dann eine Terminüberschneidung mit Attenzell und dem GCC in Leipzig auf dem Plan. Sollte in Attenzell aber wie 2015 wieder ein C-Rennen stattfinden, wäre ich dort auch hoch motiviert am Start. Durchfahren, idealerweise im Feld - das wäre mein Ziel. Falls Attenzell doch kein C-Rennen anbietet, werde ich das Tapering so gestalten, dass der erste "Halb-Formhöhepunkt" stattdessen auf Karbach eine Woche später fallen würde. Das wäre der Mai, im Juni ist momentan noch ein "Loch", weil der Termin für Schleiz noch fehlt. Hoffentlich findet Schleiz nächstes Jahr eine Woche später statt, denn die Zollernalbtour tut es - und dafür habe ich ja den ersten "richtigen" Formhöhepunkt geplant. Wäre Schleiz zwei Wochen vorher, wäre das trainingstechnisch eine gewisse Kopfnuss, die ich da zu knacken hätte.

Weiter geht es nach einer kleinen Pause Anfang Juli mit dem Kriterium in Strullendorf. Neben sporadischen Auftritten bei der Kriteriumsserie in Kulmbach mein einziges derzeit fest geplantes Kriterium. In der Woche drauf fahre ich vielleicht bei der Seniorenmeisterschaft in Görlitz mit, aber trotz Masters-Lizenz dürfte ich dort wohl nur beim Jedermann mitfahren. Für Senioren 1 gibt es bei der Seniorenmeisterschaft vermutlich sonst keine Startmeisterschaft. Alternativ zu Görlitz könnte ich aber auch einfach eine "Rennersatz-Einheit" machen, weil mir die dieses Jahr auch richtig Spaß gemacht hat. Ist eine ganz motivierende Alternative zu einem Rennstart oder einer normalen Entwicklungseinheit. So oder so will ich noch etwas klettern, denn eine Woche drauf steht wieder ein Höhepunkt an: Ingolstadt. Jetzt kenne ich den Kurs und seine Schwierigkeiten. Hatte zwar vorher schon eine Fahrer zu dem Rennen befragt, aber auf die scheint der Kurs einfach anders als auf mich zu wirken. Das ist generell schon immer so gewesen, wenn ich andere Fahrer zu Rennen befragt habe, die sie schon gefahren sind und die ich erstmals fuhr. Sämtliche Beschreibungen und Tips waren in der Regel für die Katz, weil halt jeder Fahrer ein Rennen nach seinen persönlichen Stärken und Schwächen beurteilt. Daher hole ich mir ab sofort auch besser keine Tips mehr ab, sondern fahre neue Rennen beim ersten Mal einfach zum Kennenlernen. Sich selbst ein Bild machen - das ist im Endeffekt immer am besten. Bin jedenfalls sehr zuversichtlich, dass ich nächstes Jahr in Ingolstadt deutlich besser als dieses Jahr abschneiden werde.

Ende Juli habe ich mir dann wieder den GCC am Nürburgring notiert, aber das ist auch nur ein großes Fragezeichen. Ein Start könnte aber umso wahrscheinlicher werden, wenn der August so leer wie bisher bleibt: Ein Pfalz-Wochenende mit dem Straßenrennen in Bellheim würde hier anstehen, aber wann genau, das weiß ich noch nicht. Der Termin steht noch nicht auf rad-net. Vermutlich wäre am Tag davor ein Kriterium - mein zweites offizielles Kriterium nach Strullendorf. Viel wird da nicht gehen, denn ich müsste für Kriterien eine große Baustelle im Training bearbeiten. Der Schwerpunkt liegt aber nunmal auf Klettern und EZF, daher die Streichung der meisten Kriterien ... weil ein Start ohne das passende Training einfach nicht sinnvoll wäre.

September ... "In which month of pregnancy..." (google it, youtube it) ;) ... ja, im September steht dann der Heideradcup an, mein dritter planmäßiger Formhöhepunkt. Eine Woche drauf stehen dann mit Sebnitz und Ansbach zwei Lizenzrennen am gleichen Tag in meinem Kalender. Andere Lizenzrennen stehen im September (wie dieses Jahr) nicht in meinem Kalender. Hmmm. Ist halt so. Zwei Wochen drauf wäre dann zum Abschluss noch der Riderman, falls die Wetterprognose passt. Bei Regen stelle ich mir den Riderman mit seinen vielen Kurven und Abfahrten nämlich nicht besonders spaßig vor.

Der Jahrestrainingsplan steht also, die Schwerpunkte sind gesetzt und auch die anvisierten Saisonziele: Heideradcup Podest auf der 70-km-Strecke (was ja diese Jahr um 4 Plätze nicht geklappt hat), in Schleiz unter den ersten 30 (und unter 2:20 h Fahrzeit - falls Schleiz stattfindet; andernfalls suche ich mir noch ein anderes Saisonziel) und in Ingolstadt wahnwitzigerweise ein Platz in den Top Ten - will man viel erreichen, muss man sich auch viel vornehmen!!! ;)

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Worte aus der Saisonpause - Teil 2: Critical-Power-Testreihe

Die Zeit nach dem Riderman wollte ich nutzen, um mein Critical-Power-Profil zu erstellen, das man für wattgesteuertes Training eben erstellen soll. Dabei kann man im Netz verschiedene Ansätze finden, welche einzelnen CP-Tests man in sein Profil aufnehmen soll. Da ich nach Friel trainiere, habe ich seine Tests übernommen: 12 Sekunden, 1 Minute, 6 Minuten, 12 Minuten und 30 Minuten. Von den 30 Minuten soll man dann 5 Prozent abziehen, um CP60 zu erhalten, was auch mehr oder weniger als FTP dienen soll. So weit, so gut.

Angefangen habe ich in der Woche nach dem Riderman, als es noch über 20 Grad hatte. CP0,2 und CP1 standen auf dem Programm. CP0,2 ergab fast den gleichen Wert wie Ende August beim Sprintleistungstest, das ist also mehr oder weniger unverändert geblieben - und ist generell ganz gut. Bei CP1 hatte ich aufgrund des geschätzten CP-Modells von Golden Cheetah eine grobe Vorstellung und nahm 700 Watt ins Visier. Das sollte nicht einfach werden und vermutlich würde ich eher bei 680 bis 700 Watt bleiben, aber nicht über 700 kommen, dachte ich mir vorher. Zu meiner Überraschung wurden es dann aber sogar 723 Watt.

Als nächstes stand der CP6-Test an, wo es schon wichtiger sein würde, dass man am Anfang nicht overpacet. Genau das ist mir aber passiert, weil das Gefühl anfangs leider keinen Alarm auslöste und ich mich noch an dem CP-Modell orientierte, das bei über 20 Grad erstellt wurde. Mittlerweile gab es aber einen Temperatursturz und erfahrungsgemäß geht mein Puls dann nach oben, die Geschwindigkeit aber nach unten - also auch die Leistung. Den Temperaturfaktor hatte ich aber nicht berücksichtigt kann auch nur spekulieren, wie viel Watt ich dadurch möglicherweise verloren habe. Irgendwas zwischen 20 und 50 Watt, denn rein vom Modell her hätte ich 380-400 Watt schaffen sollen - und auch müssen. Es wurden aber nur 366. Lag das aber nur an der Temperatur oder auch daran, dass das Saisonende sich langsam bemerkbar machte? Oder war das CP-Modell von GC einfach irreführend? Beim nächsten CP6-Test werde ich hoffentlich schon ein besseres Bild bekommen, spätestens bei einem CP6-Test im nächsten Sommer bei über 20 Grad werde ich sehen, was für einen Unterschied der Temperaturfaktor spielen kann. 1:1 kann man das aber auch nicht übertragen, weil man im Sommer ja normalerweise auch durch das fortgeschrittene Training generell auf einem besseren Niveau sein sollte. Aber das bedeutet für mich im Endeffekt nur eines: Im Sommer sollte ich beim CP6-Test über 400 Watt erzielen können. Dieses Ziel muss ich mir jetzt einfach mal vornehmen. Man testet ja nicht, um zu sehen, dass man immer noch die gleiche Leistung erbringen kann, sondern dass man durch das richtige Training MEHR Leistung erbringen kann. ;)

Für meinen CP12-Test berücksichtigte ich gleich meine Erfahrungen mit dem CP6-Test und setzte den Zielwert aufgrund des vermuteten Temperaturfaktors entsprechend niedriger an. 280 bis 300 Watt hätten es werden sollen. Die Pace war deutlich besser, ich habe am Anfang nicht overpacet, konnte dann recht stabil durchziehen und am Ende sogar noch minimal draufpacken, auch wenn ich am Ende der 12 Minuten richtig leere Beine hatte. Genau so hätte es aber auch schon beim EZF des Riderman sein sollen, wo ich aber stattdessen noch einen leichten Sprint in den Beinen hatte - da war die Pace also nicht so optimal wie bei diesem CP12-Test. 288 Watt wurden es am Ende - also hatte ich den Temperaturfaktor scheinbar ganz gut kalkuliert. Dennoch ist das doch auch schon etwas frustrierend, dass ich durch die Wattkurbel jetzt im Endeffekt schwarz auf weiß bestätigt bekomme, dass ich bei niedrigen Temperaturen einfach nicht die gleiche Leistung wie bei über 20 oder gar über 30 Grad bringen kann. Den meisten Fahrern machen niedrige Temperaturen ja nix aus, da fahren einige ja sogar bei einstelligen Temperaturen mit kurzen Beinen und gewinnen Rennen. Auch das EZF vom Riderman wird dadurch etwas mehr ins rechte Licht gerückt, denn da war es doch etwas frisch. Also auch ein möglicher Grund, warum ich beim Riderman mit dem Watt-Zielwert gleich um über 50 Watt falsch lag. Aber ist ja egal, dafür sammelt man ja die ganzen Daten. Nicht nur die Wattwerte oder der Puls werden notiert, auch die Temperatur. Umso mehr Erkenntnisse kann man den Daten entnehmen...

Abschließend zerbrach ich mir noch den Kopf, wo ich den CP30-Test absolvieren würde. Mein T2-Kurs hat zwar einen schönen Kreisverkehr als Wendepunkt, ist aber fast 5 Minuten zu kurz. Ich müsste auf eine Bundesstraße einbiegen - da kann man natürlich nicht gnadenlos durchziehen, da muss man unbedingt Vorfahrt beachten!!! Für den CP30-Test also eher ungeeignet. Und das Hirschbachtal? Sollte machbar sein, auch wenn es von der Länge her etwas knapp werden könnte - aber in Hirschbach gibt es einen Fußgängerampel per Knopfdruck. Die ist zwar meistens auf Rot, weil der Fußverkehr dort bekanntermaßen überschaubar ist, aber dennoch habe ich dort schon anhalten müssen. Für den CP30-Test wäre das schon fast das Aus.

Stattdessen suchte ich im Internet nach Infos, ob die Baustellenampel in Artelshofen endlich weg ist. Und das sollte sie sein. Also fiel die Wahl auf Neuhaus-Eschenbach, wofür ich mal bei meiner besten Fahrt ungefähr 30 Minuten gebraucht hatte. Durch die Kälte ging ich davon aus, dass die Streckenlänge locker ausreichen würde, zumal das Saisonende jetzt schon etwas länger her war und meine Verfassung daher nicht mehr so gut sein sollte, dass ich so flott durchs Pegnitztal rauschen würde. Ich begann nicht mal an der Stelle, wo ich früher immer begann, sondern erst hinter Neuhaus, weil dort ein Strava-Segment seinen Anfang hat. Man sollte Strava-Segmente mit "komischen" Start- und Zielpunkten aber besser ignorieren, denn am Ende musste ich den Test noch bis hinter die Eisenbahnschranke strecken - wo man zuvor als Linksabbieger hätte anhalten müssen, wenn Gegenverkehr gekommen wäre! Hätte ich gar nicht erwartet, dass ich das Strava-Segment so flott absolvieren würde. Dabei musste ich zwischendurch in Velden sogar anhalten, um nicht in ein Fahrzeug zu knallen, weil da wieder irgendein Sonntagsfahrer auf der Hauptstraße das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt hatte. Vollkommen ohne ersichtlichen Grund. Der wollte nicht abbiegen, der musste nicht für Fußgänger anhalten, der hatte kein parkendes Fahrzeug vor sich - nein, er hielt einfach komplett unmotiviert an! Da gerade Gegenverkehr der Marke Großstadtverkehr kam, konnte ich auch nicht einfach überholen, sondern musste in die Eisen steigen. Kostete mich ungefähr 10 Sekunden, aber alles in allem denke ich, dass der Test durch die Gesamtlänge von 30 Minuten immer noch einigermaßen brauchbar sein sollte.

Der CP30-Wert war mit 260 Watt auch exakt mein kalkulierter Zielwert, aber was es ohne den Vorfall in Velden gewesen wäre, bleibt halt graue Theorie. Allzu viel kann es ja aber nicht ausgemacht haben. Mein FTP scheint aber dennoch höher zu sein, denn nach dem CP30-Test habe ich CP0,2 und CP1 wegen der niedrigeren Temperaturen wiederholt. Auffallendes Problem: Genau wie zu Beginn meines "Wattlebens", so hatte ich auch diesmal viel zu hohe IF- und TSS-Werte. Laut Internet soll TSS ja maximal 100 pro Stunde sein, aber das haut mit dem FTP von 247 einfach nicht hin! Das Gute: Mein FTP sollte also doch höher sein (zumindest sollte ich einen deutlich höheren FTP-Wert durch das richtige Training erreichen können). Das Schlechte: Meine Langzeitleistung scheint eine riesige Baustelle zu sein! Aber gut, für so was testet man halt auch. Man erkennt dann seine Baustellen besser und hat ein besseres Bild davon, woran man im Training arbeiten muss. "Freue" mich jetzt schon auf zahlreiche KA1-, KA5- und KA6-Intervalle. Und dann will ich nächsten Sommer mal einen CP30-Test mit über 300 Watt fahren. ;)